Satzung

Satzung des Kunstvereins

Einheit_7 e.V.“

Fassung vom 18.09.2012

 

1. Name und Sitz

 

1.1. Der Verein führt den Namen

Einheit_7 e.V.“

 

    1. Der Sitz des Vereins ist Berlin.
    2. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“, in der abgekürzten Form „e.V.“.

    1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2. Charakter und Zweck

 

2.1. Zweck des Vereins ist es:


Der Vereinszweck ist de Förderung von Kunst und Kultur durch Organisation und Durchführung von Projekten in den Bereichen Musik, Multimedia, Literatur, Film, darstellende und bildende Kunst. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Förderung von Kindern und Jugendlichen. Zudem verfolgt der Verein das Ziel, Künstler verschiedener Kunstrichtungen, Kulturen und Alters zusammen zu bringen, um einen Austausch zu ermöglichen und gemeinsame Projekte zu realisieren.

 

 

3. Selbstlosigkeit

 

3.1. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

3.2. Der Verein arbeitet konfessionell und politisch unabhängig von Verbänden oder anderen Vereinen.

 

3.3. Alle Ämter sind Ehrenämter. Die Mitgliederversammlung kann die Zahlung einer Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Tätigkeiten nach § 3 Nr. 26 aEStG beschließen, wenn die Interessen des Vereins es erfordern und seine Mittel es erlauben.

 

 

4. Mitgliedschaft

 

 

    1. Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag und die Anerkennung der Satzung erforderlich.

 

    1. Aufnahmeanträge können ohne Angabe von Gründen durch den Vorstand abgelehnt werden. Die Ablehnung der Aufnahme ist nicht anfechtbar. Ein Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

 

    1. Die Mitgliedschaft entsteht durch Beitritt zum Verein und beginnt mit der Zahlung des ersten Beitrages.

 

    1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Ausschluß oder Tod. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch eine schriftliche Mitteilung an den Vorstand.

 

    1. Der Ausschluß eines Mitgliedes bedarf einer Zweidrittelmehrheit der Mitgliedervollversammlung. Der Ausschluß erfolgt automatisch, wenn das Mitglied 3 Monate beitragssäumig ist und auch der schriftlichen Aufforderung nach Bezahlung nicht nachkommt.

 

    1. Ein Ausschlußverfahren kann erfolgen, wenn ein schwerer Verstoß gegen die Satzung vorliegt

 

    1. Bei der Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt keine Rückerstattung der Beiträge.

 

 

    1. Der Verein hat Vollmitglieder und Fördermitglieder. Die Art der Mitgliedschaft wird bei Eintritt geklärt. Fördermitglieder sind juristische oder natürliche Personen, die den Verein unterstützen. Fördermitglieder haben Rede- und Antrags-, aber kein Stimmrecht bei Mitgliederversammlungen und arbeiten aktiv im Verein mit.
    2. Über die Höhe und Modifizierung der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

5. Organe des Verein

 

5.1. Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

 

 

 

 

 

6. Vorstand

 

6.1. Der Vorstand (§ 26 BGB) vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Die Mitglieder des Vorstandes müssen Vereinsmitglieder sein.

Bei mehreren Vorständen ist jeder Vorstand allein vertretungsberechtigt.

Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung weitere Vereinsorgane, wie Beirat, Regionalgruppen oder Forum der fördernden Mitglieder, bilden, welche die Tätigkeit des Vereins fachlich unterstützen. Näheres regeln Vorstand und Mitgliederversammlung.

 

    1. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass dem Vorstand für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.
    2. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

 

 

7. Mitgliederversammlung

 

    1. Die Mitgliederversammlung ist das Gremium des Vereins. Sie wird auf Einladung des Vorstandes mindestens einmal jährlich abgehalten. Die Einladung erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Termin durch Post oder E-Mail. Ein Tagesordnungsvorschlag ist beizufügen.

 

    1. Bei der Mitgliederversammlung hat jedes Vollmitglied eine Stimme.

 

7.3 Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Die Vollmitglieder des Vereins können mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vollmitglieder den Ausschluß der Öffentlichkeit beschließen. Anträge auf Ausschluß werden generell nicht öffentlich behandelt.

 

7.4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn 25% der Vollmitglieder anwesend sind.

 

7.5. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung wird durch die absolute Mehrheit der anwesenden Vollmitglieder beschlossen.

 

7.6. Beschlüsse werden mit absoluter Mehrheit der anwesenden Vollmitglieder gefaßt. Beschlüsse über Finanzen bedürfen der Zweidrittelmehrheit der anwesenden Vollmitglieder.

 

    1. Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit den Vorstand. Weiterhin bestätigt sie den Vorstand für drei Jahre.

 

    1. Auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Viertel der Vollmitglieder hat des Vorstandes, innerhalb von vier Wochen, eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

 

    1. Von jeder Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben ist.

 

10. Vergütung für Vereinstätigkeit

 

10.1. Den Organen des Vereins können Auslagen und Aufwendungen erstattet werden. Die Zahlung einer angemessenen pauschalen Aufwandsentschädigung und die pauschale Auslagenerstattung sind zulässig.

 

 

11. Satzungsänderungen

 

    1. Für Satzungsänderungen ist die Präsenz von mindestens 50% der Vollmitglieder des Vereins notwendig. Bei Erfüllung dieser Bedingung kann die Satzungsänderung mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde, und der Einladung der vorgesehene, neue Satzungstext beigelegt worden ist.

 

    1. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-, oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Die Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern des Vereins unverzüglich mitgeteilt werden.

 

12. Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

 

    1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mehrheit beschlossen werden.

 

12.2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur.

 

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens werden in der letzten Mitgliederversammlung bestimmt und dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

 

13. Gerichtsstand und Erfüllungsort

 

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist grundsätzlich der Sitz des Vereins.

 

 

 

Deutschland

Berlin 18.09 2012